Ratgeber

Salzstein – zurück zur Natur bei Lampen und Schmuck

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Egal ob Salzstein, Holz oder Baumwolle – das Bedürfnis nach Naturverbundenheit und einem damit einhergehenden neuen Gesundheitsbewusstsein spiegelt sich auch in der steigenden Nachfrage nach natürlichen Materialien im Dekorations- und Einrichtungssegment wider. Kein Wunder, denn diese sind meist frei von gesundheitsbedenklichen Chemikalien und sorgen für ein besseres Wohngefühl.

Woraus bestehen Salzlampe, Salzsteinziegel und Co.?

Was haben Salzlampen, Kristallsalz-Schmucksteine oder Salzziegel als Baustoff für Salzgrotten im Wellnessbereich gemeinsam? Richtig: Sie bestehen idealerweise aus natürlichem Salzgestein.

Steinsalz besteht zum größten Teil aus Halit, einem Mineral, das als Rohstoff unter anderem für die Produktion von Speisesalz (NaCl/Natriumchlorid) verwendet wird. In der Natur kommt es z. B. in Steinsalzlagerstätten und im Meerwasser vor. Gewonnen wird es im trockenen Abbau oder durch Aussolung. Neben den Hauptbestandteilen Chlorid und Natrium kann es in geringen Mengen beispielsweise auch Calcium, Phosphor, Magnesium, Schwefel und Kalium enthalten – diese Begleitstoffe sorgen für die charakteristischen Farbnuancen.

Rohes Kristallsalz für die Verwendung in Leuchten

Was ist Kristallsalz bzw. Himalayasalz?

Himalayasalz (oft auch als Kristallsalz bezeichnet) wird u. a. südwestlich des Himalaya im Salzgebirge in Pakistan abgebaut. Die gewonnenen Halitbrocken werden dann unter anderem für die Produktion von Salzlampen verwendet. Die Salzsteine lassen sich durch ihre Beschaffenheit recht einfach in verschiedene Formen bringen – als Kugeln, Kegel oder andere Figuren. Wer eine Salzsteinlampe ohne geglättete Oberfläche sucht, wird ebenfalls fündig: Die naturbelassenen Unikate schimmern in unterschiedlichen Farbtönen und verleihen einem Raum ein natürlich-gemütliches Flair. Mehr zur Herkunft lesen Sie in unserem Ratgeber Alles über Himalayasalz.

Kristallsalz bzw. Himalayasalz wird auch als Granulat oder fein gemahlen in Reformhäusern angeboten, ist als Speisesalz jedoch umstritten: Einige Vertreiber schwören auf eine angeblich höhere Menge enthaltener Mineralstoffe oder eine positive Wirkung auf die Gesundheit. Wissenschaftliche Quellen bestreiten diese Mengen und Wirkungen jedoch – medizinische Nachweise fehlen. Auch mögliche Verunreinigungen des Salzes werden diskutiert, und ein Teil der als Himalayasalz deklarierten Produkte stammt tatsächlich aus Bergbauregionen näher an Deutschland. Verbraucherschützer sehen zudem die höheren Preise kritisch (Quelle: Wikipedia).

Nicht nur als Salzsteinlampe hübsch anzusehen

Salzstein als Naturmaterial für Einrichtungsgegenstände erlebt aktuell einen regelrechten Boom. Mittlerweile gibt es sogar Möbel und Wandverkleidungen aus Salzsteinziegeln, die ähnlich wie die beliebten Salzsteinlampen geheimnisvoll rötlich leuchten. Ein edler Blickfang sind auch Säulen und Salzkristalllampen in unauffälligen Weißtönen.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Ratgeber zu Salzkristallleuchten.

FAQ

Häufige Fragen: Salzstein – zurück zur Natur bei Lampen und Schmuck

Woraus besteht eine Salzlampe?

Aus natürlichem Salzgestein (Steinsalz), das überwiegend aus dem Mineral Halit besteht. Der Rohstein wird aus Steinsalzlagerstätten gewonnen und als ganzer Brocken belassen oder in Formen wie Kugeln und Kegel geschliffen. Die Farbtöne von Weiß über Rosa bis Rot entstehen durch natürliche Begleitmineralien wie Eisenoxide.

Was ist der Unterschied zwischen weißen und orangefarbenen Salzlampen?

Reines Halit ist farblos bis weiß; die typischen Orange- und Rottöne entstehen durch eingelagerte Mineralien und Spurenelemente. Weißes Salzkristall ist seltener und gibt ein helleres, neutraleres Licht ab – farbige Kristalle leuchten wärmer. Qualitativ nehmen sich beide nichts, es ist eine Geschmacksfrage.